Traditionen und die moderne Welt

Zugegeben, Verbindungen wirken mit ihrem Liedgut und ihrem Äusseren etwas archaisch, doch der Platz in der modernen Welt ist unbestritten. In einer Ver­bindung geht es nämlich nicht darum, eine Tradition nur zu bewahren, sondern sie zu leben. Natürlich hat sich die Welt seit dem 19. Jahrhundert gewandelt und nicht alles was damals zeitgemäss war, ist heute noch aktuell. Deswegen gilt es immer wieder, den traditionellen Sinn der Verbindung der modernen Welt anzupassen. Damit ist diese alte Tradition so lebendig, als wäre sie heute erst er­schaffen worden und alles andere als steif und ver­staubt. Jeder Verbindungsstudent, ob jung ob alt, kann bestätigen, dass Teil dieser Tradition zu sein und sie am Leben zu erhalten, eine der schönsten Erfahrungen seines Lebens war. Wie heisst es doch so schön: „Tradition heisst, die Flamme zu bewahren und nicht die Asche an zu beten“.

Wir über uns

Wir, die Studentenverbindung Jurassia Basiliensis, sind eine farbentragende Lebensverbindung an der Universität Basel. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Freundschaft unter den Mitgliedern zu pflegen und zu festigen. Wir bemühen uns, den jungen Studenten in schwierigen Situationen des Lebens zu betreuen, ihm den Kontakt mit Angehörigen anderer Generationen und anderer Fakultäten zu vermitteln und ihn bei der Gestaltung seines Studiums zu beraten. Wir bekennen uns zur Freiheit des Einzelnen im Rahmen der Gemeinschaft und sind der Idee der Demokratie und der Toleranz verpflichtet. Wir sind gewillt, uns für die Wahrung der Lern-, Lehr- und Gedankenfreiheit sowie für die Sicherung der Bildungsmöglichkeiten einzusetzen. Wir sind bestrebt, unseren Mitgliedern im Sinne der Universitas Einblick in die verschiedenen Geistes- und Wissensgebiete zu vermitteln, um damit das gegenseitige Verstehen zu fördern und jeglicher Einseitigkeit in Studium und Beruf entgegenzuwirken.

Die Jurassia Basiliensis ist eine akademische Verbindung. Ihre Mitglieder sind oder waren an einer schweizerischen Universität bzw. Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETHZ/EPFL) eingeschrieben. Unter den aktuellen Mitgliedern teilen sich die Studienrichtungen wie folgt auf:

Studienrichtung:


Jurisprudenz: 29%
Ökonomie: 21%
Chemie: 14%
Medizin: 9%
Pharmazie: 4%
Diverse: 23%

 

Unter die Rubrik „diverse“ fallen beispielsweise Geologie, Physik, Mathematik, Forstwissenschaften, Bauwesen, Nanotechnologie, Biologie, Geschichte sowie verschiedene andere Studiengänge der Fakultäten Phil.I und II.

Wir, die aktiven Studenten sowie die Alten Herren, treffen uns – nebst diversen anderen Anlässen - jeden Dienstag im Stammlokal Restaurant "Bundesbahn". Bei uns sitzt jung und alt am selben Tisch zusammen. Dabei sind die verschiedensten Studienrichtungen anzutreffen. Dies bietet dem Einzelnen die Möglichkeit, durch engagierten Meinungs- und Erfahrungsaustausch am Stamm seinen Horizont zu erweitern.

Jung und alt - Unsere Stärke

Kaum ein Verein beherbergt heutzutage so viele Generationen wie eine Studentenverbindung. Zu selten kommen junge Menschen in sozialen Kontakt mit älteren Menschen und umgekehrt, dabei können Junge von den Erfahrungen der Älteren, die Alten von den Neuerungen der jungen Generation nur profitieren. Mehr als in den meisten anderen Verbindungen wird dieser Kontakt zwischen jung und alt in der Jurassia gepflegt. Bei uns sitzt jung und alt am selben Tisch zusammen. Sei dies am Stamm oder bei den diversen Anlässen. Dies bietet dem Einzelnen die Möglichkeit, durch engagierten Meinungs-- und Erfahrungsaustausch  seinen Horizont zu erweitern – eine interessante Erfahrung.

Die Jurassia ist eine Lebensverbindung. Wir sind überzeugt davon, dass der Austausch zwischen den Mitgliedern unterschiedlichen Alters für jeden eine Bereicherung darstellt.

Für mehr Individualismus

Die Jurassia existiert schon seit über 100 Jahren und ist immer noch offen für neue Ideen. Der Individualismus ist wohl der prägendste von allen Aspekten, der die Jurassia geformt haben und bis heute aus machen. Seit der Gründung sind wir frei von politischer Gesinnung und religiöser Kon­fession, bekennen uns nicht zum Fechtzwang ohne aber das studentische Fechten zu verbieten, ge­hören keinem übergeordneten Verein an und halten einen Stammbetrieb in der Öffentlichkeit. Dieses Prinzip gründet aus vielen verschiedenen, individuellen Bedürfnissen, die unsere Verbindung berücksichtigt hat, was sie in der gesamten Ver­bindungswelt zu einem einzigartigen Bund macht.

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